Donnerstag, 25. Februar 2010

Der GEZ-Wahnsinn

Lieber Leser,

jeder kennt sie: Die GEZ.
Mit lockeren Sprüchen wie "natürlich zahle ich" wirbt sie teilweise sogar in Kinos.
Aber wer zieht sich schon freiwillig so ein T-Shirt an? Wenn man nicht als Opfer enden und als Spitzel beschimpft werden möchte, distanziert sich von solchen Marketingstrategien.

Was aber wenn man der GEZ zum Opfer fällt? Diese Frage kann ich auch nicht direkt beantworten, kann aber hier an einem persönlichen Beispiel demonstrieren wie sich die neue Form der Mafia durchsetzt und sich wie ein Parasit in einem gesunden Organismus sich durch die Gesellschaft frisst.
Ich werde zusätzlich die einzelnen Geschehnisse durchnummerieren und nach der Anekdote darauf nochmal zurückkommen.

Es fing an im Jahr 2005 als plötzlich eine Rechnung der GEZ in meinem Briefkasten lag. Da ich keine Anmeldung ausgefüllt und auch niemanden damit beauftragt hatte, nennt man dies Zwangsanmeldung(*1).
Da ich im Jahr 2005 mich noch in der Ausbildung befand, konnte ich mich beim damaligen Sozialamt entsprechend freistellen lassen.
Leider aber geht dies nicht rückwirkend, also blieb ein Rechnungsbetrag offen den ich auch beglich.
Nach Ablauf der Freistellung gab es wieder eine Rechnung. Da ich mich aber darauf berufen hatte, dass ich mich nicht angemeldet hatte, ignorierte ich diese. So häufte sich ein schöner Betrag von etwa 400€ an, was zu der Zeit ca. ein Monatsgehalt glich.
Eigene Wohnung, eigene Kosten -interessierte die GEZ nicht, denn selbst mit einer erneuten Freistellung würde dieser Betrag stehenbleiben denn: Rückwirkend gibt es keine Befreiung.

Ich meldete mich also ab, da ich ohnehin kein Fernseher oder Radio besaß.
Der Restbetrag bleib trotzdem aufrecht und ich einigte mich mit der GEZ auf eine Ratenzahlung von monatlichen 50€.
Brav zahlte ich, Monat für Monat. Dann kam ich zur Bundeswehr. Dort war der Sold noch um einiges geringer sodass es mir gar nicht mehr möglich war die Raten zu bezahlen und ließ dich einfach.

Bis gestern habe ich seit dem nichts mehr von der GEZ gehört und ich nahm an, dass denen mein Schreiben ausreichte - eine Antwort gab es natürlich nicht.
Mittlerweile bin ich auch umgezogen und plötzlich liegt ein Brief der Vollstreckungsbehörde in meinem Briefkasten.
In diesem geht die Forderung aus 2006 hervor - heute ist 2010!
Der Betrag ist jetzt nicht so hoch als dass ich mich überschlagen müsste, dennoch aber eine Niederschrift in meinem Blog wert.

Ich rief also direkt bei der Vollstreckungsbehörde an. Dort konnte man mir aber leider nicht helfen da diese nur den Hinweis bekommt, dass hier versäumte Zahlungen vorhanden sind.

Ein weiterer kostenpflichtiger Anruf bei der GEZ ergab, dass in der Tat noch eine Forderung offen ist. Eine verjährungsfrist ist denen aber nicht bekannt (*2).
Auch kann die GEZ nichts dafür, dass die Vollstreckungsbehörde so langsam ist und die Forderung (die 2008 an die Behörde weitergeleitet wurde(*3)) jetzt erst bei mir einflattert.

Mit den Aussagen diesen Telefonates rief ich direkt meine Rechtschutzversicherung an.
Dort gab man mir den Hinweis, dass sobald eine Forderung für einen noch ausstehenden Betrag existiert (*4), dieser auch noch Jahre später entrichtet werden muss und auch nicht verjährt.

Mir wurde empfohlen den Betrag zu zahlen.

  • *1
  • Zwangsanmeldungen sind illegal. Dies geht aus einem Urteil vom 6.5.1999 hervor. Quelle
  • *2
  • Nach §343 geht hervor, dass die Rundfunkgebühren nach 3 Jahren verjähren. Quelle
  • *3
  • Der nette Kontakt bei der Behörde musste herzlich lachen. Der Bescheid der GEZ ging bei ihm vor rund zwei Wochen ein, das Datum ist übrigens auch auf dem Mahnbescheid vermerkt.
  • *4
  • Offensichtlich gibt es eine Verjährung nicht, sofern ein Bescheid innerhalb der Existenz des Benutzerkontos rausging.
Naja was soll's.
Wenn dies nun die letzte Schutzgelderpressung ist, um mich von diesen Mafia-Verbrechern loszureißen, dann soll es so sein.

Fazit daraus:
Melde dich rechtzeitig ab und begleiche deine Schulden. Selbst nach 4 Jahren können diese eingefordert werden.

Viele Informationen findet ihr auch schon hier: Rundfunkgebührenzahler.de (Gegen die GEZ!) Halt die Ohren streif!

Lieber Gruß,
Jake

Mittwoch, 13. Januar 2010

Fibel der Rache - Wie am besten Vergeltung ausüben?

Lieber Leser,

einige von euch kennen es: Gemeine MItmenschen die euch selbst oft in den Wahnsinn treiben.
Leider kann man sich nciht in jeder Lebenslage und -situation rächen, aber wenn man weiß wer der Angreifer ist, fällt doch vieles leichter.

Auch wenn Rache natürlich nichts Gutes ist, so gibt es einem doch schon eine gewisse Genugtuung und somit innerleichen Frieden.
Natürlich sollte man sich bei solchen Vergeltungen nicht erwischen lassen, nicht nur weil Rache im privaten Sektor eher inkognito passiert, sondern kann es auch sein dass ggf. (je nach Methode) eine Strafanzeige droht.

Wikipedia beschreibt Rache wie folgt:
Rache ist eine Handlung, die den Ausgleich erlittenen Unrechts bewirken soll. Sie wird als „die erste und roheste Offenbarung des Rechtsgefühls“ bezeichnet. Sie ist immer eine physische oder psychische Gewalttat. Vom Verbrechen wird sie im archaischen Recht nur durch die Rechtmäßigkeit unterschieden.
Ich möchte hier ein paar gängige Methoden aufzählen die am besten nur gedacht, nicht durchgeführt werden.
Der Schaden ist teilweise erheblich und ihr solltet euch wirklich Gedanken machen was daraus alles resultieren könnte.
Kommen wir also direkt zu einer kleinen Liste aus vielen weiteren Möglichkeiten.

  • Sekundenkleber
  • Vielseitig und schnell einsethzbar. Sehr gut anwendbar um zwei oder mehr Komponenten fest und schnell zu verbinden. Je nach Qualität des Klebers und der Sauberkeit (bzw. Fettfreiheit) der Klebestelle kann hier eine dauerhafte Klebeverbindung hergestellt werden.
    Einsatzgebiete sind u.a. Briefkästen, Tür- und Autoschlösser
  • Schrauben
  • Hinter Radkappen zum Beispiel erzeugen sie einen Höllen-Lärm. Schwierig zu identifizieren da bei Stillstand des Autos auch nichts zu hören ist. Hier wird nichts beschädigt. Montage allerdings recht zeitaufwendig.
  • Getränkedose
  • An einer Seite den Boden eindrücken so dass die Dose auch in leicht schräger Lage an einer geschlossenen Tür selbstständig steht. Kann mit einer beliebigen Flüssigkeit gefüllt werden.
    Wichtig ist nur dass die Tür entgegengesetzt zur Dose öffnet -logisch
  • Klebeband
  • Klebeband findet eine gute Anwendung vor allem auf Schaltern wie Klingeln. Am besten so anwenden dass keine Fingerabdrücke auf der Klebeseite vorhanden sind.
  • Wasser im Winter
  • Wasser und Schnee finden bei kalten Temperaturen immer eine gute Anwendung. Wasser kurz vor dem Null-Punkt, also noch flüssig, aber erste Kristallbildung schon zu sehen gefriert sofort beim Auftreffen auf (noch kältere) Oberflächen. Hierzu zählen u.a. Autos. Für eine gleichmäßige Eisschicht kann dies auch mehrmals angewendet werden.
    Die Eisschicht ist je nach Wiederholung der Anwedung bis auf einige Zentimeter zu bringen. Sorgt auf jeden Fall für einen schönen Enteisungsvorgang des Besitzers!
    Es sollte unbedingt darauf geachtet werden dass kein zu warmes Wasser verwendet wird. Zwar gefriert heißes Wasser unter bestimmten Umständen schneller als kaltes (Mpemba-Effekt), aber die Scheiben des Autos könnten reißen oder platzen! Und das ist etwas zu viel des Guten...
  • Silvesterknaller
  • Knallfrösche eignen sich besonders gut hierfür da sie mehrmals knallen. Mit einem langen Stock oder Holzlatte einen Knallfrosch tief in den Auspuff (am besten bis in den Topf) schieben.
    Nach dem Start passiert erst einmal gar nichts, wenn der Motor aber dann warm ist entzündet sich der Knallfrosch durch die Hitze. Dem Auto kann nichts passieren, aber die Nerven des Fahrers sollten blank sein.
    Selber Effekt wird in etwas schwacherer Form mit einem Plastik-Wegwerf-Feuerzeug erzeilt. Das Plastik schmilzt, das Gas entzündet aufgrund der Hitze und es gibt hierbei sogar eine kleine Flamme nach der Explosion des Gases. Auch hier passiert dem Auspuff-Rohr nichts.
  • Farbverdünner
  • Farbverdünner im Benzintank sorgen dafür dass das Auto anfängt zu Ruckeln. Meistens verflüchtigt sich dieser kurz bevor man eine Werkstatt erreicht hat automatisch durch den Auspuff.
  • Nachsendeantrag
  • Einfach zur Post gehen und für den Nachbarn/das Opfer einen Nachsendeantrag ausfüllen. Irgendwo hin. Die Post kommt also nicht mehr an und wird meistens auch wieder zurück geschickt weil die angeblich "neue" Adresse ja auch nicht gültig ist.


Letztlich gibt es natürlich noch viele, viele andere Methoden.

Lasst es euch alles mal durch den Kopf gehen und übertreibt es nicht!

Lieben Gruß,
Jake

Mittwoch, 6. Januar 2010

Spritpreise - Wann am besten das Auto betanken?

Lieber Leser,

so manch einem läuft es eiskalt den Rücken runter wenn er nur daran denkt: Sprit ist leer, es muss eine Tankstelle besucht werden.
Bei den Preisen und der sehr starken Fluktuation der Preise kein Wunder.

So hat der ADAC einen Test gemacht und hierdurch alle Spritpreise aus dem Jahre 2008 in eine Statistik eingepflegt. Das Ergebnis ist ernüchternd...:
"Freitags ist Tanken am teuersten" lautet die Überschrift des Artikels.
Der Artikel ist zwar vom 6. April 2009, sollte aber trotzdem noch halbwegs passen.

Der Autoclub kritisiert das "regelrechte Abkassieren der Autofahrer": Eine ADAC-Studie belegt, dass die Preise an der Tankstelle zum Wochenende hin regelmäßig ansteigen - und zu Wochenbeginn wieder sinken. Der zweitteuerste Tag zum Tanken sei der Mittwoch.
Benzin und Diesel kosteten im vergangenen Jahr an Montagen mehr als drei Cent weniger als an Freitagen. Die Untersuchung zeige, dass die Mineralölkonzerne vom meist höheren Verkehr zum Start ins Wochenende profitieren wollten, teilte der ADAC mit.
Wen wundert es da noch dass viele Autofahrer mittlerweile auch Hass auf die Ökosteuer bekommen.

Aber was sagt die Politik dazu?
Merkel selbst riet den Verbrauchern zu mehr Sparsamkeit. "Bei den Energiekosten müssen wir jede Möglichkeit nutzen zu sparen", sagte Merkel dem Blatt. Bei Neuanschaffungen sollten die Verbraucher Autos mit dem geringem Spritverbrauch kaufen. "Das ist gut fürs Klima - und für das Portemonnaie."
Quelle

Wir sollen uns also "einfach" neue Autos kaufen... Wirkt recht unrealistisch. In Anbetracht dass das Gehalt vieler gerade eben so ausreicht um überhaupt mit der Arbeit zu dem oftmals recht weit Entfernten Arbeitsplatz zu fahren.
Hinzu kommen Renten-Probleme, muss also privat gedeckt werden, andere Versicherungen und weitere laufende Kosten. Und von dem was übrig bleibt, kauft man sich ein Auto. Wie viel Kilo Nahrung benötigt eine vierköpfige Familie?
Lassen wir das.

Zurück zu unseren Preisen:
Am besten klärt ihr selbst ab wie teuer die Preise an euer "lieblings"-Tanke ist. Nur so könnt ihr eine vernünftige Statistik aufstellen.

Den kompletten Artikel findet ihr hier:
Autofahren - ADAC: Freitags ist Tanken am teuersten - Wirtschaft - Hamburger Abendblatt

Ich wünsche eine gute Fahrt!

Liegen Gruß,
Jake